Umweltbewusst und preiswert: Das Energiesparen wird immer beliebter
Kaum jemand geht heutzutage noch völlig unbesorgt und unbekümmert mit Energie um. Dass Ressourcen wie Erdöl und Kohle nur begrenzt auf diesem Planeten vorhanden sind, ist beinahe jedem bekannt. Und dank steigender Energiekosten schonen immer mehr Menschen die Umwelt – selbst die, denen in erster Linie das eigene Geld am Herzen liegt. Aus welchen Gründen auch immer Energiesparlampen und energieeffiziente Geräte angeschafft werden, auch die Natur profitiert davon. Die erste Maßnahme der meisten Energiesparer ist das konsequente Abschalten elektrischer Geräte. Viele Stereoanlagen und Fernseher lassen sich bequem per Fernbedienung in einen Ruhemodus versetzen. In vielen Fällen bleiben diese Geräte dann stunden- oder sogar tagelang auf Abruf bereit, verbrauchen also Strom, obwohl sie nicht benutzt werden. Ein kleines Licht am Gerät weist ebenso auf einen solchen Ruhemodus hin wie ein leises Brummen. Auch die Ladekabel von Handys und MP3-Playern bleiben oft am Netz, wenn die Geräte entfernt werden. Doch auch dann verbrauchen sie unnötig Energie. Während man bei einem Ladekabel und dem Großteil der Geräte schnell Abhilfe schaffen kann, indem man den Netzstecker aus der Dose zieht, sind gerade die Netzkabel von Stereoanlagen und TV-Geräten unerreichbar. In solchen Fällen lohnt sich die Anschaffung einer Steckdosenleiste mit Schalter oder einer funkgesteuerten Steckdose. Letztere kosten im Baumarkt kaum mehr als 10 Euro. Wer in einem durchschnittlichen Haushalt konsequent auf den Ruhemodus der Elektrogeräte verzichtet, kann bis zu 100 Euro einsparen – und der Umwelt den Ausstoß von rund 275 kg CO2 ersparen. Dazu können auch Energiesparlampen beitragen. Viele Menschen stehen ihnen kritisch gegenüber, empfinden das Licht als ungemütlich. Doch längst sind auch die energiesparenden Birnen in verschiedenen Lichtfarben und Formen erhältlich, sodass sie den herkömmlichen Glühbirnen in nichts nachstehen. Wer eine 60-Watt-Birne durch ein Energiespar-Modell ersetzt, spart Geld und verringert den CO2-Ausstoß. Nicht nur beim Strom, auch beim Heizen lässt sich einiges einsparen. Viel Energie geht dadurch verloren, dass undichte Fenster und Türen kalte Luft in die Räume strömen lassen, die beheizt werden. Sind die Fenster nicht richtig dicht, kann ein Schaumdichtungsband helfen, das die Spalten abdichtet. Wer Doppelfenster hat, sollte darauf achten, nur den inneren Fensterflügel abzudichten, da sich sonst Kondenswasser in dem Raum zwischen den Scheiben sammeln kann. Die Fenster sind nicht nur in dieser Hinsicht von großer Wichtigkeit. Auch das Lüften spielt eine Rolle. Gerade während der kalten Wintermonate wird zum sogenannten Stoßlüften geraten. Wer die Fenster dauerhaft auf Kipp stehen lässt, lässt die Heizung unnötig arbeiten. Zwei- dreimal pro Tag sollten die Fenster komplett geöffnet werden, um kurz durchzulüften. Wer in einem Haus wohnt, sollte überprüfen, ob die Warmwasser-Rohre im Keller gedämmt sind. Sind sie ungedämmt, ist es im Heizungskeller angenehm warm, wo es niemandem nützt. Im Baumarkt ist Dämmmaterial erhältlich, mit dem die Rohre schnell isoliert werden können, damit statt des Heizungskellers ausschließlich die Wohnräume beheizt werden. Neben dem Energiesparen, das neben der Umwelt auch den Geldbeutel schont, sollte man darüber nachdenken selbst auf regenerative Energien zurückzugreifen. Anbieter von Wind- und Solarenergie gibt es inzwischen viele, und teuer müssen regenerative Energien heutzutage auch nicht mehr sein. Informationen zur Funtion von Winkraftanlagen und Photovoltaik habe ich auf http://www.windundsolarenergie.de/ gefunden. © Andriy Dykun – Fotolia.com |
