Das Gestaltungselement der anderen Art: Eine alte Nähmaschine

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Wenn sich die meisten Menschen auch recht modern einrichten und den größten Teil ihrer Einrichtung dem derzeitigen Trend folgend auswählen, findet man auch in modernen Haushalten immer wieder Gestaltungselemente, die längst der Vergangenheit angehören. Zwischen zeitgemäßen Vitrinen und Schränken steht häufig auch eine alte Nähmaschine, die aber trotzdem an dieser Stelle durchaus nicht störend wirkt. Alt und Neu kann sehr gut miteinander harmonieren und ergibt am Ende ein faszinierendes Bild. Warum stellen sich aber doch recht viele Menschen beispielsweise eine alte Nähmaschine in ihre Wohnzimmer oder auch in die Diele? In den meisten Fällen steckt der Sinn für das Besondere an einem solchen alten Möbelstück dahinter. Alte Nähmaschinen aus dem vergangenen Jahrhundert besitzen zierende Elemente, die man heute nicht mehr vorfindet. Sie sind aufgrund ihrer Größe nicht unbedingt teuer, wenn man sie beim Antikhändler oder auf dem Trödelmarkt kauft, und so sind sie für die meisten Interessenten erschwinglich. Außerdem dürfte wohl jede von der Technik aus längst vergangenen Zeiten angetan sein. Das ist heute kaum noch zu finden. Eine alte Nähmaschine vermittelt eine eigenartige Faszination. Und probiert man diese uralten Stücke, die noch mechanisch, meist per Tretpedal angetrieben werden, einmal aus, wird man feststellen, dass einen diese alten Nähmaschinen auch nach noch so vielen Jahren nicht im Stich lassen. Die Mechanik funktioniert in den meisten Fällen noch einwandfrei. Auf die alte Technik und Handarbeit ist eben Verlass. Würde man eine alte, elektrische Nähmaschine nach so langer Zeit einem technischen Test unterziehen, wird man oft enttäuscht. In den seltensten Fällen dürfte eine elektrische Nähmaschine, vollgestopft mit Technik, dann auch noch reibungslos arbeiten. Kommt dann auch noch die Pflege der Teile zu kurz, kann ein baldiges Versagen der Technik leider nicht ganz ausgeschlossen werden. Allzu häufig gestaltet sich das Arbeiten bereits an einer neuen Maschine als recht schwierig, weil die „Näherin“ oft mit den vielen Nährprogrammen überfordert ist und so keine ordentliche Naht zustande kommt.

© Franz Metelec – Fotolia.com

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